Gesundheit und Psyche leiden- die fatalen Folgen von akutem Stress

Bei vielen Menschen reiht sich im Alltag Stressreiz an Stressreiz. Wir haben Angst um unseren Arbeitsplatz, erfahren wiederkehrende Reizüberflutungen und haben permanenten Zeit- und Leistungsdruck. Die Bewältigung von solchen komplexen Problemstellungen sorgt dafür, dass viele Menschen unter chronischem Stress leiden.

 

So sehr schadet Dauerstress deiner Gesundheit und Psyche

Der angespannte Teil im Leben und die Ruhephasen sollten immer im ausgeglichenen Modus sein. Heutzutage ist genau das leider nicht mehr der Fall. Bleibt die Entspannung aus, kann der Stress schnell zum Dauerzustand werden. Bei anhaltendem Stress zirkuliert permanent eine hohe Konzentration von Adrenalin und Cortisol im Blut. Ohne ausreichende Erholungsphasen zwischendurch und somit Abnahme der Hormonproduktion, kann der daraus resultierende dauerhaft erhöhte Stresspegel unsere Gesundheit langfristig schwer schädigen.

Dadurch das wir unserem Körper keine Erholungsphasen mehr gönnen, können wir nicht mehr entspannen und auch keine neuen Energien tanken. Der menschliche Körper befindet sich also ununterbrochen in einem Erregerzustand. Es kommt irgendwann der Zeitpunkt, bei dem unsere letzten Energiereserven aufgebraucht sind. Dadurch resultieren Erschöpfungs- und Müdigkeitsgefühle.

Befindet man sich in diesem Muster, kann der Stress neben körperlichen -auch mentale bzw. psychische Folgen haben. Es entsteht eine Art Tunnelblick in Stresssituationen, wodurch unsere Wahrnehmung stark eingeengt wird. Die Folge sind negative Gedanken, die sich in unserem Gehirn festsetzen. Typische Beispiele hierfür sind: „Wie soll ich das nur alles schaffen?“ oder „Warum eigentlich immer ich?“.

Bereits bestehende Erkrankungen können sogar erheblich verstärkt werden. Die körperlichen -und psychischen Risiken von anhaltendem Stress sollten nicht unterschätz werden. Nachstehend sind die wohl 5 bekanntesten Folgen aufgeführt.

1. Depressionen

Eine Vielzahl von Menschen erkranken jährlich an Depressionen. Es gibt mehrere Ursachen, die Depressionen hervorrufen können. Neben chronischem Stress zählen auch körperliche- und genetische Faktoren als Auslöser für dieses Krankheitsbild.

Eine Depression kann als Gefühlscocktail aus Antriebslosigkeit, bleibenden negativen Gedanken und einer kompletten sozialen Isolation beschrieben werden. Es ist nicht immer einfach eine Depression auf direktem Weg zu erkennen. Diese Krankheit kommt nur hinterlistig, schleichend und in bestimmten Phasen.

Eine Depression sollte nie unterschätzt werden. Jeder kann davon betroffen sein!

2. Diabetes

Neben Übergewicht oder zu wenig körperlicher Bewegung, zählt Stress zu einem der größten Risikofaktoren für Diabetes.

Die Freisetzung des Hormons Cortisol sorgt in Stresssituationen für einen Anstieg des Blutzuckergehalts. Bei anhaltendem Stress, befindet sich der Blutzuckergehalt immer auf einem sehr hohen Niveau.

Außerdem werden durch die Anspannungen stressbedingte Botenstoffe an den menschlichen Organismus abgegeben. Dadurch gerät die Regelung des Blutzuckers außer Kontrolle und die Insulinproduktion wird aus dem Gleichgewicht gebracht.

Menschen die unter chronischem Stress leiden, erkranken öfters an Diabetes.

3. Burnout

Burnout beschreibt einen Zustand, bei dem die innere Arbeitslust und Begeisterungen stetig schwinden. Man spricht von einem emotionalen, psychischen- und körperlichen Erschöpfungszustand.

Neben beruflichen Stressfaktoren, kann ein Burnout auch durch persönliche -und private Faktoren ausgelöst werden. Die Ursachen sind vielfältig. Es gibt einige Symptome, wie man ein Burnout frühzeitig erkennen kann. Er kündigt sich oft nur schleichend und durch bestimmte Warnzeichen an.

4. Schwaches Immunsystem

Auf die Dauer schwächt der hohe Cortisolgehalt im Blut die Abwehrkräfte des Immunsystems. Dadurch kann der menschliche Organismus leichter von Viren und Bakterien attackiert werden. Die Gegenwehr unseres Immunsystems ist dann einfach zu schwach.

Permanent gestresste Menschen leider daher häufiger an Infektionskrankheiten wie beispielsweise Erkältungen oder Herpes. Die Regenerationsphase die der Körper benötigt um sich wieder von einem Infekt zu erholen, beanspruch ebenso mehr Zeit.

5. Herz-Kreislauf-Störungen

Chronischer Stress sorgt dafür, dass unser Herz-Kreislauf-System stark belastet wird. Dauerstress führt zu einem permanent erhöhten Blutdruck, was den Arterien und unserem Herz extrem zu schaffen macht. Wenn die stressbedingte Belastung zu groß -und dauerhaft ist, wird das Herz mit zu wenig Sauerstoffmolekülen versorgt.

Tödliche Konsequenzen wie ein Herzinfarkt oder Schlaganfall sind dabei keine Seltenheit. Außerdem kann zu viel Stress zu Schwindel oder sogar bis hin zu einem Kreislaufzusammenbruch führen. Es gibt noch viele andere gesundheitliche -und psychische Folgen, die häufig mit Stress einhergehen. Einige dieser sind:

  • Schlafstörungen
  • Haarausfall
  • Muskelkrämpfe
  • Konzentrationsstörungen
  • Nervosität

Damit es aber nicht zu solchen folgeschweren Erkrankungen kommt, sollte man unbedingt etwas dagegen tun!

 

Aktiv gegen Stress für mehr Entspannung

Ich rate dir den Stresskreislauf zu unterbrechen indem du Stressmanagement betreibst. Du solltest dir über den Tag verteilt gezielt Ruhepausen gönnen. Je nach Typ können überschüssige Stresshormone durch regelmäßige Bewegung bzw. sportliche Aktivitäten oder aber durch gezieltes Entspannen mit Yoga beseitigt werden.

Bei der Anti-Stress Methode, sind alle wertvollen Tipps und Strategien mit Soforteffekt aufgeführt. Damit gelingt es dir Stress bewusst und frühzeitig gegenzusteuern.

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