Stress mit diesen 5 Warnsignalen erkennen bevor es zu spät ist

Kurzfristig stressige und brenzlige Situationen, kann unser Körper problemlos meistern. Sobald der Stress jedoch überhandnimmt und chronisch wird, sendet unser Organismus Warnsignale. Es ist wichtig diese Anzeichen zu kennen und auf seinen Körper zu hören. Denn nur wenn wir die Signale frühzeitig erkennen, können wir auch rechtzeitig mit den richtigen Methoden gegensteuern.

 

Das menschliche Alarmsystem gegen Stress

Wenn wir Menschen unter dauerhafter Belastung stehen, greift der Organismus permanent auf unsere Energiespeicher zu. Sind unsere Energiereserven aufgebraucht fühlen wir uns erschöpft, unausgeglichen und angespannt.

Der Körper signalisiert uns bereits in diesem noch relativ frühen Stadium, dass unsere Ressourcen aufgebraucht sind. Schlägt unser Körper Alarm, ist es höchste Zeit etwas dagegen zu tun. Allerdings ist es nicht immer direkt offensichtlich, dass Stress hinter vielen körperlichen und psychischen Beschwerden steckt.

Speziell im Anfangsstadium sind Symptome, die mit Stress in Verbindung gebracht werden können nicht unbedingt auf direktem Weg ersichtlich. Aus diesem Grund ist es extrem wichtig, Warnsignale zu kennen und entsprechend einzuordnen. Nachstehend sind 5 Warnsignale aufgelistet, welche dir dabei helfen zu erkennen, ob du gerade zu sehr gestresst bst.

1. Anhaltende Schlafprobleme und Schlafstörungen

Du bist erschöpft von einem wieder sehr anstrengenden Tag. Du willst einfach nur noch deine Ruhe, aber schaffst es nicht diese auch zu finden. Ständig kreisen deine Gedanken um Dinge, welche du dringend noch erledigen solltest. Dein Stresshormonpegel ist seit Tagen auf dem Maximum. All diese Dinge führen dazu, dass du dich zwar müde fühlst, aber einfach nicht einschlafen kannst. Dein Stresspegel regelt maßgeblich, ob du durchschlafen kannst und wie erholsam dein Schlaf ist.

2. Verdauungsprobleme und wiederkehrende Bauchschmerzen

Zwischen unseren Verdauungsorganen und dem Gehirn besteht eine besondere Verknüpfung. Der Verdauungsprozess kostet unseren Körper sehr viel Energie. In Stresssituationen und somit im Kampf- oder Fluchtmodus wird dieser Verbraucher „heruntergefahren“. Somit werden Energien eingespart, welche für die Bewältigung der Stresssituation mehr notwendig sind. Wird Stress zum Dauerzustand, bekommen unsere Verdauungsorgane permanent Signale, nur mit halber Leistung zu arbeiten. Die Verdauung von Nahrung in gestressten Zustand, dauert also tendenziell länger.

Nicht jeder Mensch reagiert aber gleich auf Stress. So kann es sein, dass man im Extremfall unter Dauerstress Durchfall bekommt oder sich sogar Übergeben muss.

Es ist von entscheidender Bedeutung, speziell in solchen Lebenssituationen auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung zu achten.

3. Spannungskopfschmerzen

Die Stresshormone beeinflussen maßgeblich unser Schmerzempfinden. Eine Erhöhung des Stresshormonpegels führt zu einer Sensibilisierung unserer Wahrnehmung für Schmerzen. Bereits kleine Reize können als Schmerzen wahrgenommen werden. Wenn wir unter dauerhaften Kopfschmerzen leiden, ist es außerdem wichtig ausreichend Wasser zu trinken, da die Schmerzen andernfalls verstärkt werden können.

4. Tinnitus, Ohrendruck und Hörsturz

Dauerhafter Stress führt auch zu Veränderungen der Geräuschwahrnehmung über unser Sinnesorgan- den Ohren. Grund hierfür sind Durchblutungsstörungen der Ohren, welche durch den Stress hervorgerufen werden.

Die Folgen können sich auf zwei unterschiedliche Varianten bemerkbar machen. Es kann zu einer Überempfindlichkeit speziell bei sehr lauten Geräuschen kommen oder andernfalls zu einer starken Verschlechterung der Geräuschwahrnehmung. Aber auch ein gewisser Ohrendruck im Alltag sind keine Seltenheit bei Menschen, welche unter anhaltendem Stress leiden. Eine mögliche Ursache hierfür kann nächtliches Zähneknirschen sein. Der beim Zähneknirschen entstandene Druck auf den Kiefer, wird direkt auf die Ohren übertragen.

5. Bleibende Rückenschmerzen

Analog zu den Spannungskopfschmerzen, sind auch hier unsere Stresshormone die Ursache. Zu viele Stresshormone im Blut steigern die Wahrnehmung für Schmerzen.

Wer also noch einen Bürojob hat und täglich mehrere Stunden auf einem Stuhl verbringt, sollte umso mehr auf eine ergonomische Sitzhaltung achten. Es ist wichtig, etwas für seinen Rücken zu tun. Dabei gibt es mehrere Möglichkeiten wie beispielsweise Meditation, Yoga-Übungen und spezifische Dehnübungen.

 

Höre auf deinen Körper

Es ist sehr wichtig das du auf deinen Körper hörst und dich selbst reflektierst. Achte auf die oben genannten Warnsignale. Denn nur wenn du frühzeitig und vor allem richtig reagierst, hast du die Chance schwerwiegende Folgen zu vermeiden. Dein Körper ist das wertvollste Gut was du hast und genauso solltest du Ihn auch behandeln!

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