Yoga: Eine bewährte Anti-Stress Methode für mehr Entspannung

Stress kennt keine Grenzen! Aus diesem Grund verfolgt uns Stress oftmals bis in den Feierabend. Damit Stress aber nicht zum Dauerbegleiter wird und im schlimmsten Fall zu einem Burnout führt, ist es wichtig einen Ausgleich zu schaffen. Du erfährst hier, wie du auch ohne Sport, mit nur wenig Bewegung sowie einem minimalen Zeitaufwand dein Stresslevel schnell und effektiv in den Griff bekommen kannst. Auch als Anfänger gelingt es dir mit Yoga in nur wenigen Minuten am Tag, dein Stresslevel erheblich abzubauen und für mehr Gelassenheit zu sorgen.

 

Yoga Übungen gegen Stress- was passiert mit unserem Körper?

Wenn du nicht gerne joggen gehst oder gerade ein Fitnessguru bist, könnte Yoga die Lösung für dich und ein entspanntes Leben sein. Körperliche Bewegung heißt nämlich nicht ausschließlich Kraft- oder Ausdauersport. Yoga zielt weniger darauf ab, dass du dich komplett körperlich auspowerst. Viel mehr sollst du nach und nach deinen Körper intensiv kennenlernen.

Yoga ist ein Zusammenspiel aus körperlichen -und geistigen Übungen. Ziel ist es, sich komplett auf seinen Körper zu konzentrieren und alles andere in den Hintergrund zu rücken. Dein Körper, der Geist sowie die Atmung sollen in Einklang gebracht werden und dadurch für mehr innere Entspannung sorgen.

Dies gelingt durch unterschiedliche Bewegungsabläufe, Konzentrationsphasen und Atemübungen, welche in mehreren Yoga-Anwendungen praktiziert werden können. Bereits nach den ersten Übungen wirst du erfolge spüren. Yoga hilft dir, deinen Stress zu bewältigen aber auch eine Basis für mehr Belastbarkeit im Alltag zu schaffen.

Durch Yoga wird dein vegetatives Nervensystem wieder in seine natürliche Balance zurückgeführt und gleichzeitig gestärkt. Dieses Nervensystem ist für die Steuerung deines Hormonhaushalts zuständig. Die Konzentration der beiden Stresshormone Cortisol und Adrenalin nehmen bei Yoga Anwendungen ab. Biologisch gesehen verlangsamt sich dadurch auch unser Herzschlag, der Blutdruck sinkt und die Organe können wieder besser arbeiten.

 

Yoga Übungen: Grundregeln und die Anwendung

Um die Übungen so effektiv wie möglich durchzuführen, solltest du dich ähnlich wie beim Sport an gewisse Grundregeln und Prinzipien halten. Versuche keine Übung direkt nach dem Essen durchzuführen- Sport würdest du schließlich auch nicht mit vollem Magen machen. Trage außerdem bequeme Kleidung, die dir eine volle Bewegungsfreiheit gewährleistet. Mache nichts, was dir nicht gut tut. Sobald dir eine Bewegung schmerzen zufügt, breche sofort ab! Außerdem solltest du es anfangs nicht mit zu vielen Yoga Übungen übertreiben- in der Ruhe liegt die Kraft Lass dir während den Übungen Zeit und sei fokussiert.

Für fast jedes Stresssymptom, gibt es spezifische Übungen bzw. Yogapraktiken. Gerade als Anfänger, ist es nicht unbedingt einfach die passende -und wirksamste Übung herauszufinden. Jedoch können zu Beginn schon simple Atmungsübungen sehr effektiv sein und als Anti-Stress Methode agieren. Ich stelle dir hier zwei bewährte Übungen vor, welche du immer in deinen Alltag einbauen kannst. Sie helfen dir sofort gegen deinen Stresspegel anzukommen und neue Energie zu tanken.

Yoga Übung: Nr. 1 Stuhl-Flow Methode 

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Bei der sogenannten Stuhl-Flow Methode setzt du dich auf einen imaginären Stuhl nach hinten. Stelle dich zu Beginn aufrecht und hüftbreit hin. Beuge anschließend deine Knie. Achte dabei darauf, dass du mit deinem Oberkörper und Knien nicht zu weit nach vorne kippst. Deine Knie sollten im Idealfall in einer Linie über dem jeweiligen Fußgelenk sein. Anschließend streckst du die Arme nach oben und ziehst sie noch etwas weiter hinter deinen Kopf. Für den Einstieg halte diese Position für sieben Atemzüge. Wiederhole die gesamte Übung acht bis zehnmal. Es ist wichtig, dass du  nicht in ein Hohlkreuz fällst, sondern deine Wirbelsäule gerade bleibt!

Yoga Übung: Nr. 2 Streckatmung

yoga uebung streckatmung

Bei dieser Übung liegst du auf dem Boden. Lege dich auf den Rücken und strecke deinen Körper soweit als möglich in die Länge. Nimm deine Arme dazu, und strecke sie ebenfalls über den Kopf hinaus. Beim Ausatmen gehen deine Arme von der Überkopfposition wieder zurück zu deinen Beinen. Wiederhole die gesamte Übung sieben bis neunmal.

 

Natürlich gibt es noch viele weitere Praktiken aus der Yoga Sparte wie beispielsweise Meditation und Tai Chi, mit denen du weitere Symptome (Rückenschmerzen, Spannungskopfschmerzen, Schlafprobleme,…) behandeln kannst.

 

Geheimtipps für ein noch besseren und schnelleren Entspannungserfolg bei Yoga

Ich nenne sie den Booster, wenn es um eine wirksame Bekämpfung bei akutem Stress geht. Du kannst diese Tipps in Kombination mit verschiedenen Übungen anwenden.

Yoga in Kombination mit Entspannungsmusik: Nutze die Musik als Signal oder Regel für dein Gehirn zum Abschalten. Sobald die Musik an ist, fokussierst du dich vollkommen auf die entsprechende Übung und lässt alles andere hinter dir. Bestimme Musikrichtungen haben sogar eine zusätzliche beruhigende Wirkung.

Yoga an der frischen Luft: Egal ob auf dem Balkon oder im Garten- wenn es möglich ist, versuche die Übungen immer an der frischen Luft durchzuführen. Denn durch die frische Luft wird zudem dein Stoffwechsel angekurbelt.

 

Die heilende Wirkung von Yoga

Durch täglich ein paar Minuten Yoga-Übungen, kannst du dir ein natürliches Schutzschild gegen Stress aufbauen. Yoga ist eines der bewährtesten Mittel für die Stressbewältigung. Lass dir dabei Zeit und du wirst schon bald einen sehr positiven Effekt spüren. Worauf wartest du- leg jetzt los!

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